Beginn
WS/SS
Kosten ( p. Semester )
2.200  €
6 Semester
120 ECTS

Zuverlässigkeitsingenieurwesen M.Eng.

Die Anforderungen an technische Systeme werden immer komplexer und Fehlfunktionen oder der Ausfall haben schwerwiegende Konsequenzen. Rückrufaktionen, langwierige Rechtsstreitigkeiten sowie ein Imageschaden für das Unternehmen sind mögliche Folgen. Die Zuverlässigkeit und Funktionale Sicherheit komplexer Systeme ist hierbei zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden qualifizierte Zuverlässigkeitsingenieure und -ingenieurinnen benötigt, die das gesamte Spektrum der Funktionalen Sicherheit von Systemen beherrschen und Maßnahmen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit in Unternehmensabläufe einführen und umsetzen.
Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang bietet die Hochschule Darmstadt Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie technischen Führungskräften die Möglichkeit, sich fachübergreifend als Zuverlässigkeitsingenieur in den Bereichen der Systemzuverlässigkeit technischer Systeme, der Betriebssicherheit und des Qualitätsmanagements weiterzubilden. Absolventinnen und Absolventen bietet sich ein weites Beschäftigungsfeld, welches das gesamte Spektrum des produzierenden Gewerbes sowie die Dienstleistungsbranche umfasst.

Die Studieninhalte orientieren sich an der VDI-Richtlinie 4002 für die Qualifizierung von Zuverlässigkeitsingenieuren und -ingenieurinnen. Gelehrt werden fachlich-methodische Kompetenzen wie auch Managementkompetenzen, um im Unternehmen Zuverlässigkeits- und Sicherheitsziele methodisch abzusichern. Dies umfasst Methoden zum Erreichen hoher Zuverlässigkeit und Sicherheit (elektro-)technischer Systeme während der gesamten Produktlebenszyklen und Schnittstellenkompetenzen zu rechtlichen sowie betriebswirtschaftlichen Aspekten. Der Hintergrund für diese Kombination ist, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit zunächst Produkte und Dienstleistungen verteuern. Das Gegenteil – nämlich Unzuverlässigkeit – ist aber in einer mittel- und langfristigen Betrachtung sehr viel teurer, da sie das Markenimage nachhaltig beschädigt und teure Rückrufaktionen nach sich zieht.

Das Fernstudium beinhaltet die folgenden Module:

     

  • Kommunikation: Situationsbezogene Kommunikation, Präsentation und Moderation, Mitarbeiterführung
  • Systementwicklung: Software Engineering, Embedded Systems
  • Grundlagen der Zuverlässigkeit: Werkstoffkunde, Stochastik, Einführung in die Zuverlässigkeitstechnik
  • Zuverlässigkeitstechnik: Ausfallursachen elektrischer Systeme und deren Analyse, Quantitative und qualitative Methoden der Zuverlässigkeitstechnik, Zuverlässigkeit von mechanischen Systemen
  • Funktionale Sicherheit: Gesamtbetrachtung, Entwurf und Realisierung von Sicherheitsfunktionen, Betriebssicherheit, Sicherheit in Embedded Systems
  • Der menschliche Faktor: Aus technischer Sicht. Aus menschlicher Sicht
  • Projektmanagement und Teamprojekt: Projektmanagement, Normungsgerechte Entwicklung von technischen Systemen, Arbeiten mit Normen
  • Qualitätsmanagement: Einführung, Prozessmanagement, Berichtswesen und Kennzahlen
  • Betriebswirtschaftslehre: Einführung, Personalwirtschaft, Unternehmensführung
  • Recht: Arbeitsrecht, Haftungsrecht
  • Wahlpflichtfach: Ausgewählte Anwendungsfälle
  • Mastermodul: Masterarbeit mit Kolloquium
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Zulassungsvoraussetzungen sind ein einschlägiger technischer Bachelor- oder Diplomabschluss sowie eine mindestens einjährige Berufspraxis nach Studienabschluss.

Als einschlägig werden Abschlüsse in Elektrotechnik, Mechatronik, Technischer Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau angesehen.

Das Masterstudium umfasst einen Workload von 120 ECTS-Punkten. Nach erfolgreichem Abschluss wird der international anerkannte akademische Grad Master of Engineering (M.Eng.) verliehen.

Der Masterabschluss eröffnet Ihnen den Zugang zum höheren Dienst und beinhaltet das Recht zur Promotion, entsprechend der Promotionsordnung der jeweiligen Universität.

Dieser Studiengang kann auch als Zertifikatsstudium oder modular belegt werden.

Das Studium erfolgt im Wechsel aus Selbstlern- und Präsenzphasen aus. Jedes Semester finden acht Präsenztage (Freitage und Samstage) an den Hochschulen Darmstadt und Aschaffenburg oder bei Partnern aus Industrie und Forschung statt. Dabei wird ein Methodenmix aus Kompaktvorlesungen, Übungen, Laborversuchen und Teamprojekten zur Wissensvermittlung verwendet.
Der Studiengang kann alternativ modulweise als Zertifikatsstudium (ohne Masterabschluss) belegt werden.
Das Lehrpersonal setzt sich aus Professorinnen und Professoren der beteiligten Hochschulen sowie Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Verbänden zusammen. Abgerundet wird das Studienangebot durch innovative E-Learning-Angebote, die in Zusammenarbeit mit den Lehrenden entwickelt wurden.

Die Kosten belaufen sich auf 2.200 € pro Semester, zzgl. Studierendenbeitrag in Höhe von ca. 143 € je Semester.

Bitte informieren Sie sich hier über Fördermöglichkeiten.

  • Aschaffenburg - Bayern
  • Darmstadt - Hessen

Der Studiengang ist ein Angebot der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit dem zfh und ist durch die Agentur ZEvA akkreditiert.

Die fachliche Leitung liegt bei Herrn Prof. Dr. Carsten Zahout-Heil.

Unsere Partnerin, die Hochschule Darmstadt, hält weitere Informationen für Sie bereit.

Hier geht es direkt zur Webseite des Fernstudiengangs: www.fernstudium-elektrotechnik.de

Einen Überblick gibt Ihnen unsere Broschüre.

Aufnahme jeweils zum Sommer- und Wintersemester

Jährliche Bewerbungsfristen:
zum Sommersemester: 01.11. – 15.01.
zum Wintersemester: 01.05. – 15.07.

Der Fernstudiengang startet erstmals zum Wintersemester 2017/18
Hier gehts zur Anmeldung


Die Informationen, die das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund Ihnen auf diesen Seiten zur Verfügung stellt, wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt und werden laufend aktualisiert. Wir weisen ausdrücklich auf die Gültigkeit der einschlägigen Gesetze und Verordnungen der Länder in der aktuellen Fassung hin. Bitte informieren Sie sich, in Ergänzung zum Informationsangebot des zfh, über die Homepage des jeweiligen Studiengangs bzw. der entsprechenden Hochschule.

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