Beginn
WS/SS
Kosten ( p. Modul )
350  €

Interkulturelle Mediation Seminar

In einer globalen Welt, wo internationale Beziehungen eine immer größere Rolle spielen, kommt es zu Konflikten, die mit den herkömmlichen Methoden und Verfahren nicht mehr zu lösen sind. Nicht nur die unterschiedlichen Rechtssysteme, auch unterschiedliche Kulturen beeinflussen das Miteinander mehr als wir denken. Kulturelle Unterschiede sind oft der Anlass zu Missverständnissen, die sich dann gerne - bewusst oder unbewusst - zu Konflikten ausweiten und eine Hürde bei der Konfliktbewältigung darstellen.  

 

Mit dieser Ausbildung lernen die Teilnehmenden Verfahren, Einsichten und Handlungsweisen kennen, wie sich Streitfälle mit einem irgendwie gearteten Auslandsbezug und/oder Konflikte mit einem interkulturellen Kontext beilegen lassen.

 

Der Seminartitel interkulturelle Mediation fasst die CrossBorder Mediation, die internationale Mediation und die kulturelle Mediation als Ausbildung zur Inter-Mediation zusammen. Die Weiterbildung setzt auf das EU-Projekt EuroNetMed auf, das als Bestandteil der Ausbildung zum Cross Border Mediator im Sommer 2012 erstmalig von dem zfh in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt und dem Verein Integrierte Mediation e.V. in Koblenz durchgeführt wurde. Nach erfolgreichem Abschluss des EU-Projektes und der großen Nachfrage für die Behandlung von Konflikten mit interkulturellen und internationalen Bezügen wurde die Weiterbildung in das reguläre Fernstudienrepertoire des zfh-Verbunds integriert.

 

Bei der Weiterbildung zur Inter-Mediation geht es um die Kommunikation in Streitfällen sowohl in einem internationalen und/oder interkulturellen Kontext. Den Teilnehmenden werden wesentliche Kenntnisse vermittelt, wie die Mediation in Abgrenzung zu anderen Formen der Streitbewältigung mit Nationalitäten und Kulturen umzugehen vermag. Dabei werden typische Streitfälle vorgestellt in denen die unterschiedlichen Sichten auf Mediation und kulturelle Einflüsse deutlich werden. Auch werden Hindernisse angesprochen, wie der Umgang mit Distanzmediationen (Mediationen bei großer Entfernung), Zeitverschiebungen und Sprachbarrieren. Der Unterschied zur interkulturellen Kommunikation wird herausgestellt und gegen die Kompetenzen der Mediation und ihre Einsatzmöglichkeiten abgegrenzt. Die Teilnehmenden lernen Methoden und Techniken, wie solche Fälle zu behandeln sind.

 

Die Weiterbildung setzt keine besondere Vorbildung voraus. Sie wendet sich an interessierte "Einsteiger" ebenso wie an ausgebildete Mediatoren mit einem besonderen Interesse an internationaler und interkultureller Mediation. Die Teilnehmenden werden mit einem Bild der Mediation konfrontiert, das universelle Geltung beansprucht, weil die Mediation als ein Erkenntnisprozess verstanden wird. 

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über eine 16-stündige Weiterbildung. Diese kann auch zur Fachausbildung (Inter-Mediation) verwendet werden und erlaubt – bei einer ausreichenden Vorbildung in Mediation auch die Verwendung von Fachbezeichnungen wie „Cross Border Mediator“ oder „Fachmediator für internationale und interkulturelle Konflikte“. Mit der Ausbildung erfüllen Mediatoren auch die Weiterbildungsverpflichtung.

 

Die Weiterbildung ist als 2-Tages-Programm konzipiert und findet an der Hochschule Koblenz statt.

Die neuen Veranstaltungstermine finden Sie demnächst hier.

In der Präsenzphase werden die Studieninhalte vermittelt und mit praktischen Übungen angewendet. Ergänzend dazu erhalten die Teilnehmenden ein Handbuch zur Vertiefung der Studieninhalte und weitere Studienmaterialien. Details zu Inhalt und Ablauf finden sich hier im Programm.

Um eine intensive Gruppenarbeit zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt.

  • Koblenz - Rheinland-Pfalz

Diese Weiterbildung ist ein Angebot der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit dem zfh.

Die fachliche Leitung liegt bei Herrn Arthur Trossen.

Unser Partner hält weitere Informationen für Sie bereit.

Das Weiterbildungsprogramm findet am 11. und 12.März 2019 statt.

Bewerbungsfristen

Anmeldeschluss:01.03.2019

 

Hier können Sie sich mit folgendem Antragsformular bewerben.

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