Dreifach innovatives Fernstudium an der Hochschule Fulda eröffnet

Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS)


v.l.: Prof. Dr. Martina Ritter (Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen), Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze (Studiengangsleiterin), Vizepräsidentin Prof. Dr. Dorit Bölsche, Landrat Bernd Woide, Prof. Dr. Sabine Pfeffer (Studiengangsleiterin), Ministerin Eva Kühne-Hörmann, Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Vizepräsident Prof. Dr. Christoph Klotter

An der Hochschule Fulda wurde im Fachbereich Sozialwesen der Bachelor-Studiengang Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS) eröffnet. Er ist der erste Studiengang bundesweit, in dem dual und berufsbegleitend Studierende gemeinsam onlinebasiert einen Studienabschluss im Bereich der Sozialen Sicherung und Verwaltung erwerben können. Durch die didaktische Mischung aus Online- und Präsenz-Lehre wird sichergestellt, dass die Studierenden während des gesamten Studiums durchgängig an ihrem Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz verbleiben. Diese Kontinuität - im Gegensatz zum bekannten Blockmodell - sichert einerseits den Lernerfolg, andererseits stehen die im Studium erworbenen Kompetenzen unmittelbar in der Praxis zur Verfügung.

Das neue Studienangebot geht auf die Initiative des Landkreises Fulda und der hessischen Optionskommunen zurück. Ziel ist den Ausbildungsstand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommunalen Jobcentern ständig zu verbessern. Zur Auftaktveranstaltung waren die Wissenschaftsministerin, Eva Kühne-Hörmann sowie Landrat Bernd Woide vor Ort an der Hochschule.

Die ganzheitliche Beratung, Förderung und Vermittlung von Menschen in (drohender) Langzeitarbeitslosigkeit sowie die Entwicklung und Einführung von Strategien zur Vorbeugung der daraus folgenden sozialen Exklusion ist von hoher aktueller Bedeutung und erfordert vielfältige Kompetenzen. Diese Kompetenzen werden durch ein interdisziplinär angelegtes Studium vermittelt, das in der Verantwortung der Fachbereiche Sozialwesen, Pflege und Gesundheit, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft der Hochschule Fulda steht und in enger Rückkopplung mit den hessischen kommunalen Trägern der Grundsicherung für Arbeitssuchende entwickelt wurde.

Der Studiengang ist für Berufsanfänger dual, für Praktiker berufsbegleitend studierbar. Die dual Studierenden werden dabei Ausbildungsverträge bei den hessischen Optionskommunen erhalten und von diesen entsandt; die berufsbegleitend Studierenden sind bundesweit tätige Praktiker aus der Sozialverwaltung.
Das Innovative und bundesweit Einmalige dieses Studiengangs liegt
• in der inhaltlichen Ausrichtung: Bundesweit ist BASS der einzige Studiengang, der Kompetenzen in ganzheitlicher Beratung, Förderung und Vermittlung von Menschen in (drohender) Langzeitarbeitslosigkeit sowie in der Entwicklung und Einführung von Strategien zur Vorbeugung der daraus folgenden sozialen Exklusion vermitteln wird.
• in der Kombination von dual und berufsbegleitend Studierenden: BASS folgt dem Ansatz des Voneinander-Lernens zwischen „Berufsanfängern“ und beruflich Erfahrenen
• im Blended-Learning-Ansatz: Neben den positiven Aspekten des Verbleibs am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz während des Studiums werden auch die finanzielle Unabhängigkeit und ein familienfreundliches Studieren sichergestellt.
Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) unterstützt die Hochschule Fulda bei der Durchführung des berufsbegleitenden Onlinestudiengangs.

Weitere Informationen unter: www.zfh.de