Projekt H³ zum Ausbau digitaler Hochschullehre erfolgreich gestartet

Zwei neue Projekt-Mitarbeiterinnen beim zfh mit Teilprojekt betraut


zfh-Mitarbeiterinnen im Projekt H³: Alexandra Gottschalk (l) und Louise Probst (r)

Louise Probst und Alexandra Gottschalk, zwei neue Mitarbeiterinnen im zfh, haben im Rahmen des Verbundprojekts H³ mit ihrer Arbeit an einem von vier Teilprojekten begonnen. Sie beschäftigen sich mit der Entwicklung eines smarten Lernassistenten in Form eines personalisierten und multifunktionalen Gadgets. Perspektivisch soll es den Lernfortschritt visualisieren und interaktive Wissensüberprüfung anbieten. Damit kommt die Unterstützung in der Selbstlernphase auf den eigenen Schreibtisch der Fernstudierenden. In diesem Teilprojekt arbeiten die beiden mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) zusammen, da das Gadget vorrangig eine Schnittstelle zur Lernplattform OpenOlat aufweisen wird. Diese Lernplattform steht den Fernstudierenden im zfh-Verbund zur Verfügung. Derzeit erstellen Louise Probst und Alexandra Gottschalk ein Konzept darüber, welche ergänzenden Funktionen das Gadget bieten soll, bevor es in die weitere Entwicklung und Umsetzung geht.

Das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund hat gemeinsam mit vier Hochschulen erfolgreich an der Ausschreibung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Lehre teilgenommen. Für das Verbundprojekt „HyFlex, HighTech & HighTouch (H³): Studienerfolg ermöglichen durch flexible Kompetenzentwicklung und Lehr-/Lernszenarien“ erhielten sie einen Zuschlag. Daraufhin haben die beteiligten Verbundpartner – die Hochschule Fulda, die Alice Salomon Hochschule Berlin, die Fachhochschulen Kiel und Münster sowie das zfh einen Kooperationsvertrag zur Durchführung des Verbundprojekts geschlossen.

Eine der wesentlichen Aufgaben des zfh ist es, didaktische Konzepte mittels kreativer Methoden zu digitalisieren und eine digitale Lernassistenz insbesondere für Fernstudierende eines sozialwissenschaftlichen Studiums zu entwickeln. Die Studierenden sollen vor allem für die Selbststudienphasen, die im zfh-Verbund ca. 75% des Fernstudiums ausmachen, weitere digitale Unterstützung erhalten, um ihr Selbststudium zu organisieren und individuelle Lernprozesse fokussiert zu steuern. Das Ziel des Verbundprojekts ist es, Lehr- und Lernszenarien für Fernstudiengänge zu flexibilisieren und in Richtung hybrid-flexibler Varianten zu erweitern. Dies soll durch hybride Lehr- und Lernangebote, den Einsatz innovativer Technologien und E-Coaching- bzw. E-Assessment-Tools zur selbstgesteuerten Kompetenzentwicklung erfolgen.

Das Projekt wird an dem berufsbegleitenden Fernbachelor- (BASA online) und Fernmasterstudium (maps) der Sozialen Arbeit umgesetzt. Die Ergebnisse sollen später in weiteren Studiengängen Anwendung finden.

 

Partner des geförderten Verbundprojekts: