Fernstudienabsolventen an der Hochschule Koblenz feierlich verabschiedet

Absolventen der Fernstudiengänge "Pädagogik der Frühen Kindheit" und "Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“ in Kooperation mit der ZFH feierten ihren erfolgreichen Abschluss


Fernstudienabsolventen an der Hochschule Koblenz

Pressemitteilung der Hochschule Koblenz

Zwei kindheitspädagogische Fernstudiengänge an der Hochschule Koblenz verabschiedeten Absolventinnen und Absolventen aus sieben Bundesländern

In den letzten Jahren sind im Bereich der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern vielfältige Entwicklungen angestoßen worden. Für die Umsetzung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in diesem Bereich müssen gesellschaftspolitische Entscheidungen Hand in Hand mit der Ausbildung von hochqualifiziertem Personal gehen. Bei der gemeinsamen Examensfeier der beiden frühpädagogischen Fernstudiengänge "Pädagogik der Frühen Kindheit" (FrühPäd) sowie "Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“ (BiSo) verabschiedete der Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz insgesamt 45 Absolventinnen und zwei Absolventen.

Dr. Günter J. Friesenhahn, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften, sowie die beiden Studiengangsleiter Prof. Dr. Ralf Haderlein und Prof. Dr. Wolfgang Beudels freuten sich sehr, dem akademischen Nachwuchs die Bachelor-Urkunden in einer kleinen Feierstunde überreichen zu können. Es war die bereits 12. Examensfeier des berufsintegrierenden Fernstudiengang „Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit (B.A.)“, der 14 Absolventinnen und einen Absolventen verabschiedete. Bei der nunmehr zweiten Examensfeier des Fernstudiengangs „Pädagogik der Frühen Kindheit (B.A.)“ lagen 30 Bachelor-Urkunden für 29 Frauen und einen Mann bereit.

Das überregionale Einzugsgebiet der beiden Fernstudiengänge "Pädagogik der Frühen Kindheit" sowie "Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“ erstreckte sich bei diesem Abschlussjahrgang über sieben Bundesländer vom Saarland bis nach Niedersachsen. „Sie haben nicht nur Ihre eigene fachliche Kompetenz weiterentwickelt und dadurch die Praxis vor Ort verändert, sondern sind auch – so Ihre eigene Reflexion über die Studiengänge – in Ihrer Persönlichkeit gewachsen“, betonte Dekan Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn, „wir freuen uns sehr, Sie in eine sicherlich erfolgreiche berufliche Zukunft entlassen zu können.“ Dafür sprachen auch die durchweg guten Noten der Absolventinnen und Absolventen. Bei "Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“ lag der Spitzenwert bei 1,4, bei "Pädagogik der Frühen Kindheit" sogar bei 1,1.

Der Studiengang "Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit“ richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher, die bereits eine Leitungsfunktion in Kindertageseinrichtungen besetzen oder eine solche Position anstreben. Dieser grundständige Bachelor-Studiengang bietet den Studierenden die Möglichkeit, den akademischen Grad „Bachelor of Arts“ zu erwerben. Damit bietet die Hochschule Koblenz den bundesweit ersten Fernstudiengang für gegenwärtiges und zukünftiges Leitungspersonal von Kindertageseinrichtungen an. Das Besondere an diesem Studiengang ist die Berufsintegration über die konsequente Verbindung von Theorie und Praxis. Bisher haben 275 Absolventinnen und Absolventen diesen Studiengang abgeschlossen, davon rund 90% innerhalb von 6 bis 7 Semestern. Eine umfangreiche Auswertung des Studienganges ergab, dass ein Großteil der Absolventinnen und Absolventen im Verlaufe des Studiums und im Anschluss ihre Arbeitsstellen wechseln. Häufig übernehmen Absolventinnen und Absolventen Leitungspositionen in Kindertageseinrichtungen, Gesamtleitungsstellen z.B. im Trägerverbund, werden als Fachberatung tätig oder sind in der Erwachsenenbildung oder im Bereich Fortbildung aktiv.

Der Fernstudiengang „Pädagogik der Frühen Kindheit (B.A.)“ qualifiziert staatliche anerkannte Erzieherinnen, in der Kita Bildungs-, Betreuungs- und Förderangebote wissenschaftlich bzw. theoretisch fundiert und gleichzeitig bedürfnisgerecht zu planen, umzusetzen und auszuwerten. Der Bachelor-Abschluss eröffnet aber auch den Zugang zu weiteren unterschiedlichen Arbeitsfeldern, Institutionen sowie Organisationen in der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehören etwa die Fachberatung von Tageseinrichtungen für Kinder, in Trägerorganisationen und Trägerverbänden, im Bereich der Fort- und Weiterbildung, in Institutionen des Elementar- und Primarbereiches (auch in Leitungsfunktionen) sowie in der familienbezogenen Bildungs- und Erziehungsarbeit. Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Über ein zusätzliches und freiwilliges achtes Semester besteht die Möglichkeit, die staatliche Anerkennung zur Sozialpädagogin/zum Sozialpädagogen zu erwerben.