Nils Wetterich, persönliches Statement zum MBA Fernstudienprgramm am RheinAhrCampus

Nils Wetterich, Fachinformatiker Anwendungsentwickung, hat das MBA Fernstudienprogramm mit dem Schwerpunkt Finanzmanagement und Unternehmensführung in der Regelstudienzeit absolviert. Er steht zu seinen Erfahrungen und Eindrücken zum berufsbelgeitenden Fernstudium Rede und Antwort:

Herr Wetterich, der Weiterbildungsmarkt und das MBA-Angebot sind groß, aus welchen Gründen haben Sie sich gerade für dieses Angebot entschieden?

In meiner Recherche erschien mir hier die Mischung aus wissenschaftlichen Grundlagen und theoretischem Anspruch sowie Praxisnähe und dem Besprechen realer Case Studies etc. auch durch die verschiedenen Profile der Dozenten am besten. Dass das Infomaterial retrospektiv betrachtet die Inhalte so gut und treffend beschrieben hat, ist ein weiterer positiver Aspekt. 

Welche Veränderungen sind durch den MBA-Abschluss für Sie eingetreten (beruflich/persönlich)? Haben Sie bestimmte Ziele verfolgt und konnten diese schon erreicht werden?

Persönlich hat sich nach dem Abschluss wieder ein „normaleres“ Familienleben eingestellt. Man sollte m.E. nicht verschweigen, dass dieses berufsbegleitende Programm von allen Beteiligten Opfer und die Bereitschaft für Kompromisse verlangt. Ohne die enorme Unterstützung durch meine Frau und das große Verständnis meiner Kinder hätte ich diesen Abschluss nie erreichen können.

Beruflich hat sich der Aufwand aus meiner aktuellen Perspektive und somit mit einem Abstand von knapp 8 Monaten nach Abgabe meiner Masterthesis absolut gelohnt. Schon vor Erhalt des Zeugnisses waren meine Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt von Erfolg gekrönt und ich habe inzwischen einen neuen und ebenso herausfordernden wie inspirierenden Job angetreten. Wie erhofft bietet er mir tagtäglich Gelegenheit, das im Studium gewonnene Wissen und mich als Person zielführend einzubringen. Das berufsbegleitende Studium und v.a. der Abschluss MBA mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Finanzmanagement haben mir in der Bewerbungsphase sehr geholfen – und vielleicht am Ende auch dazu beigetragen, dass sich die Firma von den vielen Kandidaten für mich entschieden hat.  

Beim Fernstudium erfolgt der Großteil des Lernens im Selbststudium. Wie haben Sie sich zum eigenständigen Lernen motiviert?

Motivation ist m.E. höchst individuell und funktioniert bei jedem anders. Ich habe für mich festgestellt, dass mir eine visuelle Methode besonders gut hilft: Vom ersten Tag der Bewerbungsphase an habe ich mir vorgestellt, wie ich inder Hut und Talar das Zeugnis in Empfang nehme und das tolle Gefühl genieße, „es geschafft zu haben“.

Dieser Gedanke hat mir immer wieder aufs Neue Kraft gegeben, mich auch durch entbehrungsreiche und anstrengende Phasen des (Selbst-) Studiums zu kämpfen.

Und spätestens, als ich dann wirklich in Hut und Talar das Zeugnis in Händen hielt, wusste ich zum ersten Mal: Es hat sich gelohnt.

Waren Sie mit der Betreuung durch den RheinAhrCampus zufrieden?

Ja, sehr. Keine Frage blieb unbeantwortet, jede Klärungs- und Rückrufbitte wurde schnell erfüllt und v.a. wurde jedes Feedback gern gehört und berücksichtigt. Sogar bei Themen, die das MBA-Team nur indirekt betrafen bzw. zu verantworten hatten, wurden wir Studenten super unterstützt.

Können Sie unser MBA-Fernstudienprogramm weiterempfehlen -  insbesondere für beruflich Qualifizierte?

Das tue ich schon – und ich tue es gern! Zum kommenden Wintersemester startet meine erste „Empfehlung“. Allerdings muss sich jeder Interessent wirklich über die Umstände und Aufwände in diesem Studium bewusst sein und „aufgeklärt“ an das Programm herangehen. 

Was hat Ihnen am MBA-Fernstudienprogramm besonders gefallen? Was könnte noch verbessert werden?

Auch, wenn sehr Vieles gut läuft, kann trotzdem nicht immer alles perfekt sein. Aber solches Feedback und einzelne Kritikpunkte gehören nicht hierher – sondern wurden gezielt adressiert und stets berücksichtigt.
Besonders gut waren u.a. die gemeinsame Ent- und Geschlossenheit. Der Zusammenhalt und Austausch zwischen den Kommilitonen ist von Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Kameradschaft geprägt. Insbesondere in der Lerngruppe, die sich mit der Zeit herausbildete, gingen wir gemeinsam durch Dick und Dünn, teilten Blut, Schweiß und Tränen und unterstützen einander mit Herz und Hand.  

Was möchten Sie Interessenten mit auf den Weg geben?

Seid skeptisch, aber nicht ängstlich. Bleibt interessiert, aber fokussiert. Fürchtet Vieles, aber nicht die Eignungsprüfung! Das Studium wird euch und eurem Umfeld viel abfordern – da ist diese Hürde zu Beginn, besonders im Nachhinein betrachtet, eine wirklich niedrige.
Wagt es, seid mutig und stark! Denn: es lohnt sich!