Tim Dibus, Absolvierender des Fernstudiums Logistik - Management & Consulting (MBA), HWG Ludwigshafen

Tim Dibus studiert im 5. Semester Logistik - Management & Consulting (MBA) an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG) und hat seine Masterarbeit vor Kurzem bei Frau Prof. Dr. Sabine Scheckenbach eingereicht. Tim Dibus war als „Business Process Analyst“ bei Panalpina in Luxemburg am Flughafen beschäftigt und seit der Übernahme durch DSV im Juli 2020 unterstützt er die Abteilung „Air Freight Forwarding“. Das Thema seiner Masterthesis ist noch zu Zeiten von Panalpina Luxembourg S.A. entstanden und ist eine praktische und unternehmensbezogene Arbeit.

Tim Dibus hat nach seinem Grundwehrdienst eine Ausbildung zum Speditionskaufmann gemacht und anschließend im selben Unternehmen ein duales Studium (Logistik (dual) (B.A.) im Fachbereich Dienstleistung & Consulting) an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen absolviert. Im Rahmen eines Auslandspraktikums im sechsten Semester des dualen Studiums kam Tim Dibus nach Luxemburg.

Was waren Ihre Beweggründe für das berufsbegleitende MBA-Fernstudium – und wie sahen Ihre persönlichen und privaten Ziele in Verbindung mit dieser Weiterqualifizierung aus?

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums im Bereich Logistik habe ich neue Berufserfahrungen als Teamleader eines Customer Services gesammelt. Diese einjährige Berufserfahrung nach dem Bachelor war auch ein Zulassungskriterium für das MBA Studium.

Meine Beweggründe für das MBA Studium waren der Spaß und die Lust, meinen Horizont zu erweitern und theoretisches Wissen neben der Arbeit zu sammeln. Die Abwechslung zum beruflichen Alltag sorgt für frischen Wind und schützt vor Scheuklappen in der Berufswelt. Da ich ein interessierter Mensch bin, der immer offen für neuen Input ist, hat sich dieses berufsbegleitende Studium an der Hochschule Ludwigshafen sehr gut angeboten. Ein weiterer entscheidender Punkt für den MBA an der HWG waren die menschlichen Begegnungen mit anderen berufstätigen Studierenden, sowie den praxisorientierten Vorlesungen der Dozentinnen und Dozenten und dem damit verbundenen Erfahrungsaustauch untereinander. Das Hauptziel meines Studiums war die persönliche und berufliche Weiterentwicklung und dass das erworbene Wissen, sowie die gesammelten Erfahrungen sich konstruktiv auf mein Denken und Handeln auswirken und die Qualität meiner Arbeitsleistung wie auch die Sichtweisen positiv beeinflussen.

Der Weiterbildungsmarkt ist groß. Welche Kriterien haben für Sie zum Logistik-Fernstudium an der HWG geführt?

Ich habe an der HWG bereits den Bachelorstudiengang Logistik in einem dualen Studium absolviert und hatte dadurch einen engen Bezug zur Hochschule und wurde bereits früh mit der Möglichkeit des MBAs nach dem Bachelor konfrontiert. Dieser Gedanke hat sich immer weiter verfestigt bis ich mich schlussendlich dafür entschieden habe und mir somit ein weiteres persönliches Ziel gesetzt habe.

Wie ist es Ihnen gelungen, den Spagat zwischen Studium, Beruf und anderen Verpflichtungen zu meistern?

Beruflich bin ich zum Teil sehr stark eingebunden und habe noch eine Familie, die Zuhause auf mich wartet. Ein zusätzliches berufsbegleitendes Studium bedeutet, dass eine sehr verständnisvolle und zum Teil „pushende“ Frau dahintersteht. Zu Zeiten von Klausurvorbereitungen oder während der Masterarbeit konnte ich mich stets auf meine Frau verlassen, die mir immer den Rücken freigehalten hat. Ohne diesen Rückhalt wäre der MBA eine noch deutlich größere Herausforderung gewesen. In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön.

Ein weiterer entscheidender Faktor um den Spagat zwischen Beruf, Familie und Studium zu meistern war die Selbstdisziplin. Dazu gehörte kontinuierlich in kleinen Abschnitten zu lernen, so dass vor den Klausuren kein allzu großer Lernstress ausgebrochen ist. Zudem hatten wir eine Lerngruppe mit 4 Kommilitonen und haben uns immer am Samstag vor der anstehenden Klausur getroffen und sind den gesamten Stoff durchgegangen, was immer eine sehr große Hilfe für alle war. So konnten Lücken und Fragen deutlich minimiert werden. Ein weiterer Vorteil einer solchen Lerngruppe sind die Freundschaften, die so entstehen. Wir haben noch immer Kontakt und treffen uns jährlich auf dem Netzwerktreffen der HWG und versuchen zusätzlich weitere Termine im kleinen Kreis zu organisieren.

Wie hat Ihnen das Blended Learning Konzept d.h. Selbststudienphasen im Wechsel mit Präsenzphasen gefallen – waren die Präsenzen mit persönlichen Kontakten zu Dozentinnen und Dozenten sowie Mitstudierenden für Sie hilfreich?

Das Blended Learning Konzept war für mich genau das Richtige! Wir hatten ein bis zwei Präsenztage pro Fach pro Semester, was wiederum gut in den beruflichen und privaten Alltag integriert werden konnte. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die meisten Studierenden eine recht lange Anfahrt hatten, was in meinem Fall ca. 2 Stunden war. Trotzdem haben sich diese Tage gelohnt, da der persönliche Austausch sehr interessant war und auch die Motivation bestärkt hat. Vor dem ersten offiziellen Präsenztag gab es ein „Get Together“ was von der Hochschule organisiert wurde. An dem Tag hat man sich in einer lockeren Atmosphäre außerhalb der Hochschulwände bei einer Besichtigung der BASF und einem anschließenden Essen kennengelernt, was ein sehr schöner und gelungener Einstieg in das Studium war und für eine positive Gruppendynamik bereits vor den ersten Veranstaltungen gesorgt hat.

Der Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten war durchweg positiv und man hat sich stets gut aufgehoben gefühlt. Dies habe ich vor allem in der Phase meiner Masterarbeit festgestellt, in der ich Frau Prof. Dr. Scheckenbach zu jeder Zeit kontaktieren konnte und wir uns trotz Corona auch einmal in einem persönlichen Treffen über das Thema und den Status Quo austauschen konnten.

Konnten Sie schon von Ihrem Studium profitieren?

Definitiv. Wie bereits erwähnt ging es mir um die persönliche Weiterentwicklung und die Horizonterweiterung, was mir jeden Tag im beruflichen und privaten Bereich weiterhilft.

Gibt es etwas, das Sie Fernstudieninteressierten oder –Anfängern gerne mit auf den Weg geben möchten?

Ich kann jedem, der Lust auf persönliche Herausforderungen hat und zudem neuen Input für sein Berufsleben erhalten möchte, solch ein Fernstudium nur wärmstens empfehlen. Es ist eine sehr anstrengende Zeit und man hat neben der Arbeit eine weitere wichtige Aufgabe, die einen allerdings mit jedem bestandenen Semester stolzer macht und weiter vorantreibt.