Pamela Scheda, Elektrotechnik M.Sc.

Pamela Scheda hat an der Hochschule Darmstadt berufsbegleitend Elektrotechnik (M.Sc.) studiert. Zu Ihren Erfahrung mit dem Fernstudium stand sie dem zfh Rede und Antwort:

Frau Scheda, wann haben Sie das Fernstudium Elektrotechnik an der Hochschule Darmstadt absolviert? Ich habe das Fernstudium 2018 erfolgreich beendet. Wie wurden Sie auf das Fernstudium Elektrotechnik aufmerksam?

Ich war auf der Suche nach einer fachlichen Weiterbildung, die sich mit meiner beruflichen Tätigkeit und der privaten Situation vereinbaren lässt. Bei der Internetrecherche habe ich dann das Angebot der Hochschule Darmstadt über die zfh gefunden.

Warum haben Sie sich für das Studium entschieden?

Zum einen waren die fachlichen Inhalte für mich wichtig, ich wollte mich fundiert im Bereich Elektrotechnik weiterbilden, Grundwissen und diverse Erfahrungen aus der Praxis hatte ich schon aus meinem Vorstudium und der beruflichen Tätigkeit. Zum anderen hat mich die Organisation aus vorbereitendem Selbststudium zuhause und Praxisseminaren an der Hochschule überzeugt. Ein Angebot mit regelmäßigen Abendkursen wäre für mich nicht machbar gewesen.

Fragen zum Studium: Haben Ihnen die Präsenzveranstaltungen dabei geholfen, die Kenntnisse aus dem Selbststudium zu vertiefen?

Ja sehr, einige Praxisteile hätte ich gerne noch ausgeweitet.

Welchen zeitlichen Aufwand haben Sie ca. pro Woche?

War unterschiedlich, etwa 5 – 15 Stunden pro Woche, in der Prüfungsvorbereitung natürlich mehr.

Haben Sie Tipps, wie man am besten mit der Mehrfachbelastung umgehen kann?

Man macht so viel wie man schafft, ggf. muss man den Stoff eben nach der Präsenzveranstaltung nachbereiten. Eine gute Idee sind auch virtuelle Lerngruppen, dann hat man einen Termin auf den man sich vorbereiten „muss“. Ansonsten muss man sich einfach kreativ Freiräume schaffen, ich bin bspw. auch mit meinen Skripten und den Kindern auf den Spielplatz gegangen.

Wurden Sie von Ihrem Arbeitgeber unterstützt? Falls ja, inwiefern?

Naja, man hat mir zumindest keine Steine in den Weg gelegt, ich konnte bspw. für die Prüfungen und Präsenztermine Urlaub nehmen. Für die Masterarbeit konnte ich Dokumente und Daten aus dem betrieblichen Fundus verwenden.

Was erwarten Sie sich für Ihre berufliche Zukunft durch den Master-Abschluss?

Durch den Master-Abschluss kann ich in meinem gewünschten Fachbereich tätig sein, ich kann unterschiedliche Problemstellungen besser und theoretisch fundierter angehen. Weitere Karrieresprünge sind in Teilzeit leider nicht möglich.

Welchen Rat möchten Sie zukünftigen Studierenden geben?

Für mich hat sich das Masterstudium persönlich und beruflich auf jeden Fall gelohnt, es war eine schöne aber auch anstrengende Zeit. Im Zweifelsfall sollte man den Schritt einfach wagen, man wächst auch mit seinen Herausforderungen.

Privates: Dürfen wir Ihr Alter erfahren?

Ich bin 39 Jahre alt.

Wer ist ihr Arbeitgeber?

Ich arbeite beim Ingenieurbüro PfK Ansbach GmbH im Fachbereich Elektrotechnik.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Wenn ich mal Freizeit habe gehe ich gerne reiten oder wandern oder treffe mich mit Freundinnen und Familie.

Was ich noch loswerden möchte:

Das Fernstudium ist prima organisiert, die Ansprechpartner und Lehrbeauftragten sind wirklich bemüht bei Problemen weiterzuhelfen, vielen Dank! Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass mehr Frauen den Schritt in einen technischen Beruf wagen.