Volker Breunig hat das berufsbegleitende Studium Elektro- und Informationstechnik erfolgreich absolviert

Herr Breunig (B.Eng.) berichtet uns von seinen Erfahrungen im berufsbegleitenden Fernstudium an der Hochschule Aschaffenburg (kurz HAB - aktuelle Bezeichnung:Technische Hochschule Aschaffenburg)

Herr Breunig, wie kam es zu Ihrem Entschluss nebenberuflich Elektro- und Informationstechnik an der HAB zu studieren?

Bereits zu Beginn meines Erststudiums stand ich vor der Wahl, ob ich Maschinenbau oder Elektrotechnik studiere. Ich habe mich damals für Maschinenbau entschieden. In meinem beruflichen Umfeld ist die Elektrifizierung in vollem Gange und so wurden die Berührungspunkte mit der Elektrotechnik immer häufiger. Als ich dann von dem Pilotprojekt an der HAB gehört habe, stand mein Entschluss, mich im Bereich der Elektrotechnik nebenberuflich weiterzubilden, sehr schnell fest.

Wie beschreiben Sie Ihre berufliche Situation vor Beginn des Studiums?

Ich war und bin als Versuchsingenieur tätig und war prinzipiell mit meiner beruflichen Situation bereits vor dem Studium sehr zufrieden.

Haben Sie bis jetzt schon von Ihrem Fernstudium profitiert? Hat es Sie fachlich und persönlich weitergebracht?

Fachlich hat mich das Studium sehr viel weiter gebracht und ich kann das Erlernte sehr gut in mein berufliches Umfeld einbringen. Die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit ist meiner Meinung nach durch jede bewältigte Herausforderung selbstverständlich.

Konnten Sie Ihr neu erworbenes Wissen schon in die Praxis umsetzen? Hat sich das Bachelor-Studium für Sie schon in irgendeiner Form positiv ausgewirkt?

Prinzipiell wende ich das neu erworbene Wissen täglich in meinem Arbeitsumfeld an. Dadurch, dass meine berufliche Situation bereits vor dem Studium sehr positiv war, hat sich daran bisher nichts geändert. Soll sich aber aus meiner Sicht aktuell auch nicht.

Wie haben Sie die Doppel- oder Dreifachbelastung, Studium, Job und Familie gemeistert?

Diese Mehrfachbelastung ist nur zu meistern, wenn alle Seiten mitziehen. Die Familie muss Zeiten zum Selbststudium ermöglichen, der Arbeitgeber kann beispielsweise durch Bildungsurlaub unterstützen und der Studierende selbst ist verantwortlich für ein sehr gutes Zeitmanagement und effiziente Nutzung der vorhandenen Zeitfenster.

Wie gefällt Ihnen das Konzept aus Selbststudienphasen im Wechsel mit Präsenzstudium vor Ort?

Das Konzept hat für mich persönlich sehr gut gepasst, da ich durch die örtliche Nähe keine zusätzliche Belastung durch die Reisezeit in Kauf nehmen musste. Ich halte das Anbieten von Präsenzphasen für essentiell, aber vermutlich hätte ich auf einen Teil des Angebotes verzichtet, wenn Reisezeiten und Übernachtungen hinzugekommen wären.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Aktuell möchte ich meine Freizeit für Familie und Sport nutzen und die Zeiten am Schreibtisch etwas reduzieren. Beruflich möchte ich mittelfristig noch an der Basis arbeiten und meine Kenntnisse weiter vertiefen. Langfristig würde ich mir eine Position mit technischer Verantwortung wünschen. Das Motto „lebenslanges Lernen“ wird mich aber definitiv auch zukünftig begleiten!

Gibt es sonst noch etwas, was Sie gern neuen Fernstudieninteressierten mit auf den Weg geben möchten?

Ein Studium ist generell eine große Herausforderung, da man eine lange Zeit auf ein Ziel hinarbeiten muss. Im Fernstudium kommt zum einen die Mehrfachbelastung hinzu und zum anderen ist es wichtig, während der Selbstlernphasen am Ball zu bleiben. Hierfür ist entsprechender Ehrgeiz und auch Disziplin gefragt. Etwas an der Hochschule zu lernen ist doch etwas anderes, als es zuhause zu tun, wenn Familie, Sofa, Fernseher,… ständig in unmittelbarem Zugriff sind. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass ein Fernstudium sich immer positiv auswirkt und denjenigen weiter bringt, sowohl beruflich als auch persönlich.

Was hat Ihnen besonders/nicht gefallen?

An der HAB hat mir die persönliche Betreuung sehr gut gefallen. Gerade für Fernstudierende ist es wichtig einen verlässlichen Partner vor Ort zu haben!