Dominik Zettler zum Fernstudium

Dominik Zettler hat den MBA Vertriebsingenieur in Shanghai absolviert:

Leben in Shanghai, Studieren in Zweibrücken Die Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken bietet seit über 10 Jahren erfolgreich den Fernstudiengang Vertriebsingenieur mit Abschluss „Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)“ in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) und dem Institut ed-media an. Im Jahre 2008 wurde das Angebot im Zuge des Bologna-Prozesses durch die MBA-Fernstudiengänge Marketing-Management und Vertriebsingenieur erweitert. Diese beiden Fernstudiengänge werden im Wintersemester 2011/2012 zum ersten Mal auch am Präsenzstandort Augsburg angeboten. Die Studiengangsleitung, Frau Prof. Dr. Bettina Reuter, hat den Absolventen Herrn Dominik Zettler über seine Erfahrungen mit dem Fernstudiengang befragt.
Herr Zettler hat während des Studiums in Shanghai gelebt und gearbeitet.

Was hat Sie dazu bewogen, gerade diesen Fernstudiengang zu beginnen?
Ich habe ein Angebot gesucht, das mir zusätzlich zu meiner technischen Ausbildung fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt und ein ortsunabhängiges Studieren ermöglicht. Dieses Angebot habe ich im Fernstudiengang Vertriebsingenieur gefunden.
Mir wurde die Möglichkeit eingeräumt, in Kooperation mit der Tongji Universität Klausuren direkt in Shanghai vor Ort zu schreiben. Diese Flexibilität stellte für mich eine große Erleichterung dar.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Präsenzregelung. Die Präsenzen sind nicht verpflichtend. Eine regelmäßige Teilnahme wäre bei der Entfernung Shanghai-Deutschland nicht machbar gewesen. Trotzdem war ich immer auf dem neuesten Stand, da ich die angebotene Lernplattform nutzen konnte und die dort angebotenen e-learning-Einheiten effektiv zur Prüfungsvorbereitung genutzt werden konnten.

Wie hat sich das Lernen für Sie gestaltet?
Zwei Punkte waren sehr hilfreich, was das Lernen aus dem Ausland angeht:
Die Lerngruppen, in die die Studierenden von Beginn des Studiums eingeteilt wurden, waren von großem Nutzen. Dadurch hatte man gleich Kontakt zu seinen Kommilitonen und auch wenn ich an einer Präsenz nicht teilnehmen konnte, bekam ich die Informationen, was gelehrt wurde und worauf der Fokus in dem jeweiligen Fach lag. Selbst das gemeinsame Verfassen von Seminararbeiten stellte trotz der Entfernung kein Problem dar. Die Studierenden waren sehr offen und der Informationsaustausch lief über e-mail, skype und teilweise auch über die Lernplattform, auf der alle Kontaktdaten hinterlegt waren.
Die Lernplattform war der zweite hilfreiche Punkt. Über dieses Medium konnte ich mit meinem Kommilitonen in Kontakt treten und alle wichtigen Informationen seitens der Studiengangsleitung wurden darüber schnell kommuniziert. Hier reichte das Spektrum von der Verlegung eines Raumes bis hin zu wichtigen prüfungsrelevanten Änderungen.
Auch die Lernsoftware und die pdf-Dokumente, die über die Plattform zur Verfügung gestellt wurden, habe ich sehr begrüßt. Ein Verbesserungsvorschlag wäre hier, die kompletten Lehrmaterialien als pdf anzubieten, da sich das Reisen mit gefüllten Ordnern als nicht praktikabel erwiesen hat.
Eine zusätzliche Hilfe war für mich auch die Unterstützung meines Arbeitgebers.

Können Sie die Studieninhalte in Ihrem beruflichen Alltag anwenden?
Vor allem die Fächer Marketing, Vertriebsorientiertes Management und BWL sind sehr hilfreich für mich gewesen. Viele Abläufe im Betrieb sind dadurch für mich transparenter und verständlicher geworden.

Welche Auswirkungen hat der Abschluss für Sie in beruflicher Hinsicht?
Die Erlangung des Diploms bedeutet für mich einen Karriereschub, es steht eine definitive berufliche Verbesserung an. Der Abschluss eines Studiums ist für das berufliche Fortkommen im Konzern unerlässlich.

Würden Sie den Studiengang weiterempfehlen?
Ich empfehle den Studiengang auf jeden Fall weiter und erwäge, auch den neu angebotenen MBA zu absolvieren.